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Prozess Engineering und Produktionsmanagement (PEP)

Der Master-Studiengang Prozess Engineering und Produktionsmanagement hat das Ziel, hochqualifizierte Führungskräfte für Planung, Auslegung und Management verfahrens- und fertigungstechnischer Anlagen auszubilden, wobei gleichermaßen ein vertieftes theoretisches Verständnis, leistungsfähige rechnergestützte Entwicklungstools und fortschrittliche Management-Techniken im Vordergrund der Ausbildung stehen.

Den Studierenden sollen im Master-Studium fundierte Fachkenntnisse und Fähigkeiten vermittelt werden, die es ihnen ermöglichen, Produktionsanlagen auszulegen, zu planen und in ein Unternehmen organisatorisch zu integrieren.

Die Absolventinnen und Absolventen dieses Master-Studienganges erwerben eine dem Universitätsabschluss vergleichbare Qualifikation. Ihnen steht die Möglichkeit der anschließenden Promotion sowie der Zugang zur Laufbahn des höheren Dienstes offen.

PEP

Prozess Engineering

Das Engineering von Produktionsanlagen der Verfahrens- oder der Fertigungstechnik umfasst die Auslegung und Planung der Anlage mit einer Vielzahl verschiedener Aufgabenbereiche, von der Auslegung der Produktionsschritte und der dazu notwendigen Teilanlagen über die Aufstellung und Verkettung der Teilanlagen zur Produktionsanlage bis hin zur Instrumentierung und Auslegung der Benutzeroberfläche und des Produktionsmanagements, mit deren Hilfe die Anlage gefahren werden soll - um nur die wesentlichsten Auslegungs- und Planungsschritte zu benennen. Um derart komplexe Planungsprojekte durchführen zu können, bedarf es datenbankgestützter CAE-Planungssysteme, in denen alle Planungsdaten und - unterlagen systematisch gesammelt und aufbereitet werden, sowie eines ausgeklügelten Projektmanagements, mit dem oft mehrere hundert Planungsingenieure aus verschiedenen Ingenieurdisziplinen koordiniert und auf das gemeinsame Planungsziel ausgerichtet werden müssen. Um die Funktion der geplanten Anlage frühzeitig überprüfen zu können, werden heute immer mehr Simulationssysteme während der Anlagenprojektierung eingesetzt, mit deren Hilfe Auslegungsvarianten verglichen und Planungsfehler vor dem Bau erkannt werden können - so lässt sich die Produktivität der Anlage erhöhen und der Inbetriebnahmeaufwand minimieren.

Produktionsmanagement

Neben den eigentlichen Anlagenfunktionen muss bereits bei der Anlagenplanung das Produktionsmanagement für die Einbindung der Produktionsanlage in die betrieblichen Prozesse für Auftragsbearbeitung und Produktionskontrolle auslegt werden. Dabei werden die Produktionsaufträge in das Enterprise Ressource Planning (ERP) System eingebucht, das dann für die Beschaffung der für die Aufträge benötigten Materialien sowie das rechtzeitige Anstoßen des Produktionsauftrages zu sorgen hat. Das darunter liegende Manufacturing Execution System (MES) ist für die optimale Disposition und Nutzung der Produktionsanlagen zuständig, die von den Anlagenfahrern über das Prozessleitsystem (PLS) gesteuert und überwacht werden. Die Ebenen des Produktionsmanagements sind darüber hinaus aber auch für die Erfassung, Verdichtung und Archivierung aller relevanten Prozessdaten zuständig, die für die Qualitätssicherung, Überwachung und Optimierung sowie die Wartung der Produktionsanlagen benötigt werden. Für Wartung und Service werden Betriebsmanagement-Systeme benötigt, die den Betriebzustand der Anlage überwachen und bedarfsgesteuert Wartung und Austausch von Anlagenteilen veranlassen.

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