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Willkommen im Fachgebiet Werkzeugmaschinen, Fertigungstechnik und Montage (WFM)

Industriell hergestellte Produkte bestehen in der Regel aus einer Vielzahl von Einzelteilen, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten mit unterschiedlichen Fertigungsverfahren hergestellt werden.

 


Das Fertigungsverfahren ist der Kern, von dem die Wahl der Werkzeuge und der Maschine, die erreichbare Genauigkeit, die Mengenleistung und mögliche Belastungen am Arbeitsplatz oder Emissionen für die Umwelt abhängen. Mit dem Fertigungsverfahren wird ein konstruiertes und geplantes Produkt in die Realität umgesetzt. Auch der Entwickler und der Konstrukteur muss daher wissen, was er dem von ihm vorgesehenen Fertigungsverfahren abverlangen kann. Spanende Prozesse erbringen mehr als 60% der durch Fertigen erreichten Wertschöpfung. Sie haben sich in den letzten Jahren durch verbesserte Schneidstoffe, neue Beschichtungen und auch durch erhöhte Anforderungen an eine umweltgerechte Fertigung erheblich fortentwickelt.

Werkzeugmaschinen verwenden Werkzeuge zur Herstellung von Werkstücken. Sie wenden also Fertigungsverfahren wie das Urformen, Umformen, Trennen, Fügen, Beschichten und Ändern von Stoffeigenschaften an. Mehr als 70% der Werkzeugmaschinen realisieren spanende Fertigungsprozesse. Die Entwicklung der Spanenden Werkzeugmaschinen in den letzten Jahren ist gekennzeichnet durch eine rasante Produktivitätssteigerung bei gleichzeitiger Zunahme der Flexibilität. Damit wird das wirtschaftliche Herstellen von Teilen mit geringen Stückzahlen bei hoher Variantenvielfalt ermöglicht, also dem Trend zur „Individualisierung“ der Produkte Rechnung getragen.

Es ist die Aufgabe der Montage, aus den Einzelteilen Produkte höherer Komplexität mit vorgegebenen Funktionen in einer bestimmten Zeit zusammenzubauen. Je nach Produkt beansprucht die Montage bis zu 70% der Gesamtfertigungszeit. Montagen bestehen im Kern aus Fügevorgängen und Funktionen der Werkstückhandhabung. Durch eine immer breiter werdende Angebotspalette mit zahlreichen Varianten müssen moderne Montagesysteme auf Nachfrageschwankungen sehr flexibel reagieren können. Ziel ist es, für die jeweilige Montageaufgabe das richtige Verhältnis von automatisierten und manuellen Verrichtungen zu bestimmen.



Andrea Rohrig 26.03.2012  
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